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„Ein engerer Austausch zwischen Arzt und

Apotheker wäre wünschenswert“

Es gibt den Dialog zwischen Arzt und

Patient, und den Dialog zwischen Apo­

theker und Patient. Ebenfalls wün­

schenswert wäre ein engerer Austausch

zwischen Arzt und Apotheker. Gerade

wenn es um Pharmakotherapie geht.

Wie ist das Medikament dosiert, wie wird

es angewendet und wann? Die Therapie-

entscheidung des Arztes kann der Apo­

theker dem Patienten „übersetzen“ und

so seine Compliance fördern. Letztlich

geht es ja darum: Wie machen die Betei­

ligten gemeinsam eine Therapieentschei­

dung auch zu einem Therapieerfolg?

Prof. Dr. Henning Blume,

Gesellschafter der SocraTec C&S GmbH (links im Bild)

Thomas Bodmer,

Vorstandsmitglied DAK-Gesundheit

„Sektorenübergreifende Behandlung

steckt in den Kinderschuhen“

Die Schmerzversorgung gleicht einem Flickenteppich, gerade bei chronischen

Schmerzpatienten. Hier muss sich die sektorenübergreifende Kommunikation ver­

bessern. Ich sehe hier auch in der Technik eine Chance, etwa um mit Hilfe einer

entsprechenden Praxissoftware den Kollegen anderer Fachrichtungen bereits vor­

handene Befunde zu übermitteln. Das

vermeidet

Mehrfachuntersuchungen,

unnötige Doppeldiagnosen sowie Mehr­

fachtherapien und spart Kosten. Ein wei­

teres Problem: Wie lässt sich die „Out­

come-Qualität“ objektiv messen? Ob es

dem Patienten besser geht, ist ja sein

persönliches Empfinden und damit sub­

jektiv. Unsere Erfahrung zeigt: Da, wo wir

als DAK-Gesundheit mit den Beteiligten

klare Ziele vereinbart und diese als Quali­

tätsmerkmale vorgegeben haben und

diese dann auch klar evaluiert haben, er­

zielen wir ein besseres Outcome.